Bundesländer fordern mehr Geld für marode Straßen und Schienen aus dem Sonderfonds
Maren WeihmannBundesländer fordern mehr Geld für marode Straßen und Schienen aus dem Sonderfonds
Die Bundesländer drängen die Bundesregierung, die Mittel aus einem Sonderfonds für Verkehrsinfrastruktur aufzustocken. Ursprünglich waren 500 Milliarden Euro für Straßen, Schienen und digitale Modernisierungen vorgesehen. Doch nun warnen Beamte vor massiven Finanzierungslücken – allein bei Autobahnprojekten.
Der Milliarden-Fonds sollte eigentlich Instandhaltung, Neubauten und digitale Aufrüstungen im gesamten deutschen Verkehrsnetz abdecken. Doch das Bundesverkehrsministerium weist auf Milliardenlücken allein bei Autobahnausbauvorhaben hin. Die Länder fordern, die Gelder über mehrere Jahre zu verteilen, um nachhaltige Investitionen statt einmaliger Ausgaben zu sichern.
Gleichzeitig haben sich die Verkehrsminister auf ein Preismodell für das Deutschlandticket geeinigt. Die neue Tarifstruktur soll 2027 in Kraft treten und markiert einen weiteren Schritt bei der Reform des öffentlichen Nahverkehrs.
Der Streit um die Finanzierung kommt zu einer Zeit, in der der Investitionsbedarf in die Infrastruktur wächst. Autobahnen, Schienennetze und digitale Systeme benötigen dringend Modernisierungen. Ohne einen größeren Anteil aus dem Fonds drohen Verzögerungen oder Kürzungen bei zentralen Projekten.






