16 April 2026, 04:25

BMW-Aktie fällt nach Herabstufung durch Jefferies auf "Halten"

Liniengraph, der die erhöhte Emission von Bankers Acceptance (BAA) in verschiedenen Branchen zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

BMW-Aktie fällt nach Herabstufung durch Jefferies auf "Halten"

BMW erleidet Rückschlag: Jefferies stuft Aktie von "Kaufen" auf "Halten" herab

Die US-Investmentbank Jefferies hat die BMW-Aktie von "Kaufen" auf "Halten" abgestuft – eine herbe Enttäuschung für den deutschen Automobilkonzern. Die Entscheidung geht mit einer gesenkten Kursprognose und zurückgenommenen Gewinnschätzungen einher. Analysten zeigen sich besorgt über die Marktstrategie des Unternehmens und dessen finanzielle Aussichten.

Jefferies hat seine Gewinnprognose für das Kerngeschäft von BMW im Jahr 2025 um zwölf Prozent auf nun 6,2 Milliarden Euro gekürzt. Auch die Gesamtprognose für das bereinigte EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) wurde um neun Prozent auf 9,4 Milliarden Euro reduziert. Die Anpassungen spiegeln Bedenken wider: BMWs aggressive Bemühungen, seinen Marktanteil in China zu verteidigen, anhaltende Handelskomplikationen und kurzfristige Planungsrisiken belasten die Perspektiven.

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Für das dritte Quartal rechnet Jefferies mit einem Umsatz von 29,4 Milliarden Euro im Autogeschäft von BMW – ein Plus von 5,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Doch die Marge soll auf nur noch 4,3 Prozent schrumpfen, was den aktuellen Druck auf die Rentabilität unterstreicht. Zudem hätten Analysten festgestellt, dass Mercedes-Benz bei softwaredefinierten Fahrzeugen die Nase vorn habe – ein Bereich, in dem BMW hinterherhinke.

Trotz der Herabstufung bleibt die US-Großbank JP Morgan bei einer "Kaufen"-Empfehlung für die BMW-Aktie und hält an ihrem Kursziel von 89 Euro fest. Jefferies hingegen senkte sein Ziel von 92 auf 85 Euro. Anleger werden die anstehenden Quartalszahlen von BMW, die am 5. November veröffentlicht werden, genau unter die Lupe nehmen, um Klarheit über die finanzielle Entwicklung des Konzerns zu gewinnen.

Die Abstufung und die korrigierten Prognosen deuten auf wachsende Herausforderungen für BMW in wichtigen Märkten und bei der Profitabilität hin. Der Quartalsbericht im nächsten Monat wird mit Spannung erwartet – zeigt er Anzeichen einer Stabilisierung oder sind weitere Anpassungen nötig? Angesichts der unterschiedlichen Einschätzungen großer Analysten bleibt die Zukunft der Aktie vorerst ungewiss.

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