Bitcoin steckt in der Seitwärtsfalle – wann kommt der große Ausbruch?
Christoph Koch IIBitcoin steckt in der Seitwärtsfalle – wann kommt der große Ausbruch?
Bitcoin-Preis bleibt in enger Handelsspanne gefangen
Seit Anfang April bewegt sich der Bitcoin-Kurs in einem schmalen Band zwischen 75.000 und 86.400 US-Dollar. Anleger beobachten nun entscheidende Marken, die über die nächste große Bewegung entscheiden könnten. Angesichts der Geldpolitik der US-Notenbank und technischer Signale steht die Kryptowährung in den kommenden Wochen an einem kritischen Wendepunkt.
Seit dem 9. April gelingt es Bitcoin nicht, aus dem aktuellen Seitwärtskanal auszubrechen. Die obere Grenze bei 86.000 Dollar hält stand – ein täglicher Schlusskurs über diesem Widerstand blieb aus. Für eine nachhaltige Erholung verweisen Analysten auf den 200-Tage-Exponential Moving Average (EMA) bei 87.740 Dollar als wichtige Marke, die es zurückzuerobern gilt.
Auf der Unterseite liegt eine zentrale Unterstützungszone zwischen 76.000 und 74.000 Dollar. Sollte dieser Bereich brechen, wäre der nächste große Test das Tief vom US-Wahltag bei 67.817 Dollar – ein Niveau nahe der von Michael Saylor geschätzten durchschnittlichen Anschaffungskosten von 67.500 Dollar. Noch tiefer gilt der „reale Marktmittelwert“ von etwa 65.000 Dollar als eigentliche Untergrenze.
Die Haltung von Fed-Chef Jerome Powell zu den Zinsen verstärkt die Unsicherheit. Da kurzfristig keine Zinssenkungen erwartet werden, scheint der Effekt unveränderter Leitzinsen bereits in die Bitcoin-Bewertung eingepreist zu sein. Nun werden sowohl technische Muster als auch gesamtwirtschaftliche Signale den weiteren Kursverlauf prägen.
Die kommenden Wochen werden davon abhängen, ob Bitcoin die Marke von 87.740 Dollar überwinden oder die Unterstützung bei 74.000 Dollar verlieren wird. Ein Ausbruch in eine der beiden Richtungen würde die Stimmung für die nächste Phase vorgeben. Bis dahin bleiben Händler vorsichtig, während makroökonomische Faktoren und On-Chain-Daten wirken.






