Bildungsminister stärken Medienkompetenz an Schulen gegen Social-Media-Risiken
Maren WeihmannBildungsminister stärken Medienkompetenz an Schulen gegen Social-Media-Risiken
Bildungsminister der Länder beschließen Stärkung der Medienkompetenz an Schulen
Die Bildungsminister der Bundesländer haben sich darauf verständigt, die Medienkompetenz an Schulen auszubauen. Mit der Initiative soll Kindern der sichere und kritische Umgang mit sozialen Medien erleichtert werden. Nordrhein-Westfalens Bildungsministerin Dorothee Feller plant, Programme wie „Kompetent im Netz“ auszuweiten, um dieses Ziel zu unterstützen.
Die Kultusministerkonferenz (KMK) erzielte eine breite Übereinkunft über den Handlungsbedarf. Die Strategie konzentriert sich auf drei zentrale Bereiche: Sensibilisierung, Kompetenzvermittlung und den Schutz junger Menschen vor den negativen Auswirkungen sozialer Medien. Die saarländische Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot betonte, wie wichtig es sei, Schülerinnen und Schüler im kritischen Denken und in der sachgerechten Bewertung von Informationen zu schulen.
Eine Fachkommission arbeitet derzeit an konkreten Empfehlungen für Altersgrenzen, die am 24. Juni vorgestellt werden sollen. Sowohl Feller als auch Streichert-Clivot sind sich einig, dass Eltern eine zentrale Rolle dabei spielen müssen, Kinder auf eine digitale Zukunft vorzubereiten.
Die Initiative zielt zudem darauf ab, digitale Resilienz zu fördern und schädliche Folgen übermäßigen Social-Media-Konsums zu verhindern. Eine engere Zusammenarbeit zwischen Schulen und Familien gilt als entscheidend, um diese Ziele zu erreichen.
Die Vereinbarung unterstreicht das gemeinsame Engagement, junge Menschen in der digitalen Welt zu stärken. Die anstehenden Altersempfehlungen sollen zusätzliche Klarheit schaffen. Schulen, Eltern und politische Verantwortungsträger sind aufgefordert, bei der Umsetzung dieser Maßnahmen eng zusammenzuarbeiten.






