Biathlon-Elite startet beim LOOP ONE Festival in München mit Rekorden und Kritik
Maren WeihmannBiathlon-Elite startet beim LOOP ONE Festival in München mit Rekorden und Kritik
LOOP ONE Festival versammelt Biathlon-Elite im Münchner Olympiapark zum Saisonauftakt
Vor Beginn der neuen Saison treffen sich im Münchner Olympiapark die weltbesten Biathlet:innen beim LOOP ONE Festival. Stars wie Sturla Holm Lægreid und Franziska Preuß gehen bei dem Event an den Start, das als Generalprobe für die offiziellen Weltcup-Rennen dient. Gleichzeitig mehren sich jedoch die Bedenken wegen der wachsenden Belastung für die Sportler:innen.
Das Teilnehmerfeld ist hochkarätig: Bei den Männern wird Lægreid, der Gesamt-Weltcupsieger der Saison 2024/25, dabei sein. Auf der Frauenseite kommt es zum Duell zwischen Franziska Preuß und Lou Jeanmonnot. Neun der zehn besten Biathletinnen der Vorsaison werden zudem im Super-Sprint antreten.
Die norwegischen Athleten, darunter Lægreid, mussten ihr Höhen trainingslager in Italien vorzeitig abbrechen, um am Festival teilzunehmen. Obwohl keine Weltcup-Punkte vergeben werden, reist das schwedische Team mit großen Ambitionen an.
Gleichzeitig äußern schwedische Biathlet:innen wie Sebastian Samuelsson und Martin Ponsiluoma Kritik. Samuelsson warnte, der Sport stoße an seine Grenzen – sowohl bei der Zahl der Wettbewerbe als auch bei den Reisebelastungen. Ponsiluoma pflichtete ihm bei und sprach sich gegen eine weitere Ausweitung des Biathlon-Kalenders aus.
Für die Fans bietet das Festival einen ersten Einblick in die Top-Konkurrenz der neuen Saison. Doch das Event wirft auch ein Schlaglicht auf den steigenden Druck, unter dem die Athleten stehen: zwischen Training, Reisen und Wettkämpfen. Im Verlauf der Saison werden Veranstalter und Teams diese Belastungsfragen angehen müssen.






