29 December 2025, 09:32

Bewegende Gedenkfeier zum Volkstrauertag in Obergünzburg mit Appell für Frieden

Denkmäler in eine Wand gemeißelt mit Blumensträußen davor.

Bewegende Gedenkfeier zum Volkstrauertag in Obergünzburg mit Appell für Frieden

In Obergünzburg fand die jährliche Gedenkfeier zum Volkstrauertag, dem nationalen Trauertag Deutschlands, statt. Bei einer feierlichen Zeremonie am Kriegsdenkmal ehrten die Teilnehmer die gefallenen Soldaten. Die Feier begann mit einer ökumenischen Kranzniederlegung am Kriegsdenkmal. Pfarrer Walter Böhmer und Pfarrerin Henriette Gößner von der Evangelischen Kirche gestalteten den Gottesdienst, begleitet von der Obergünzburger Blasmusik. Im Anschluss zogen die Teilnehmer mit Fahnen in die Kirche ein. Erstes Bürgermeisterstellvertreter Florian Ullinger eröffnete die Veranstaltung mit einem Appell für Frieden und Zusammenhalt. Martin Jäckle, Vorsitzender des Krieger- und Soldatenvereins, gedachte anschließend der 174 Soldaten aus Obergünzburg, die im Zweiten Weltkrieg gefallen oder vermisst wurden. Ihre Namen wurden verlesen – eine Ehrung für jene, die nie in die Heimat zurückkehrten. Nach dem Gottesdienst begaben sich die Teilnehmer in den Saal des Schützenvereins Guntia. Dort fand die jährliche Hauptversammlung des Krieger- und Soldatenvereins statt, gefolgt von einem gemeinsamen Mittagessen. Langjährige Mitglieder wurden für 25- und 40-jähriges Engagement ausgezeichnet. Den Abschluss bildete die Nationalhymne, erneut gespielt von der Blasmusik. Die Gedenkfeier vereinte Bürger, Veteranen und lokale Gruppen im gemeinsamen Gedenken an die Vergangenheit. Gleichzeitig stärkte die Veranstaltung den Zusammenhalt der Gemeinschaft durch gemeinsame Reflexion und Wertschätzung. Obergünzburgs Volkstrauertagsfeier endete mit einem Aufruf zu dauerhaftem Frieden und Solidarität.

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