Berliner Hockeytalente glänzen international – zwischen Triumph und Umbruch
Christina JunitzBerliner Hockeytalente glänzen international – zwischen Triumph und Umbruch
Vier in Berlin geborene Hockeyspieler haben kürzlich Deutschland bei internationalen Wettbewerben vertreten. Darunter befanden sich mit Linnea Weidemann und Thies Prinz sogar zwei Nationalmannschaftskapitäne. Ihre Auftritte sorgen derzeit für Aufmerksamkeit im Eishockey.
Linnea Weidemann führte die deutsche Frauenmannschaft zu einem 5:1-Sieg gegen China. Der Erfolg sicherte ihrer Mannschaft den fünften Platz und damit die Qualifikation für die höchste Spielklasse bei der bevorstehenden Weltmeisterschaft in Belgien.
Thies Prinz, Kapitän der Herrennationalmannschaft, musste hingegen eine herbe Niederlage hinnehmen. Sein Team unterlag Spanien im Finale der FIH Pro League mit 2:5 und belegte insgesamt den sechsten Platz. Anders als Weidemann spielt Prinz auf Vereinsebene im Ausland – in der niederländischen Hoofdklasse – und wird dort mindestens eine weitere Saison bleiben.
Von den vier Berliner Spielern ist nur Weidemann noch bei einem heimischen Verein aktiv. Ihre Teamkollegen Lena Micheel und Johannes Große sind mittlerweile beide nach Hamburg gewechselt.
Während die deutsche Frauenmannschaft sich für die höchste Division der Weltmeisterschaft qualifiziert hat, bleibt Weidemann Berlin treu, Prinz setzt seine Karriere in den Niederlanden fort, und Micheel sowie Große haben mit ihrem Umzug nach Hamburg eine neue Phase eingeläutet – ein Wandel für die Gruppe der heimischen Talente.
