05 June 2026, 16:40

Berliner Digital-Staatssekretär Matthias Hundt kämpft um sein Amt trotz Rücktritts-Rückzug

Senat bereitet Entlassung von Staatssekretär Hundt vor

Berliner Digital-Staatssekretär Matthias Hundt kämpft um sein Amt trotz Rücktritts-Rückzug

Der Berliner Staatssekretär für Digitalisierung, Matthias Hundt, hat seinen Rücktrittsentschluss zurückgenommen. Dieser Schritt erfolgt vor dem Hintergrund anhaltender Untersuchungen zu seiner Rolle bei der Insolvenz einer Beratungsfirma. Die Behörden prüfen derzeit finanzielle Unregelmäßigkeiten in Verbindung mit dem Unternehmen.

Hundt hatte zunächst seinen Rücktritt eingereicht, zog ihn später jedoch mit der Begründung zurück, er sei frustriert über unbegründete Gerüchte und Vorwürfe. Dennoch treibt der Berliner Senat die Pläne für seine Entlassung voran; eine endgültige Entscheidung wird für Dienstag erwartet.

Die Staatsanwaltschaft Dresden untersucht Hundts Beteiligung am Zusammenbruch der SDC Sachsen Digital Consulting GmbH, seiner ehemaligen Beratungsfirma. Parallel dazu führt die Deutsche Rentenversicherung eine Prüfung durch, um zu klären, ob das Unternehmen Pflichtbeiträge vorenthalten hat.

Bis Herbst 2024 war Hundt als externer Geschäftsführer der Humboldt Capture Germany GmbH tätig, besaß jedoch keine Unternehmensanteile. Im Falle einer Entlassung stünde ihm eine Abfindung in Höhe von etwa 72.000 Euro zu – was sechs Monatsgehältern entspricht.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Das Entlassungsverfahren des Senats soll noch in dieser Woche abgeschlossen werden. Die Ermittlungen zu Hundts Beratungsfirma laufen weiterhin, sowohl strafrechtlich als auch finanziell. Seine Abfindung, sofern genehmigt, würde den üblichen Richtlinien des öffentlichen Dienstes entsprechen.

Quelle