Berliner Denkmalkirche wird zum orthodoxen Gotteshaus für zwei Gemeinden
Christina JunitzBerliner Denkmalkirche wird zum orthodoxen Gotteshaus für zwei Gemeinden
Entweihte Berliner Kirche wird bald orthodoxes Gotteshaus für zwei Gemeinden
Die evangelische Versöhnungskirche am Chamalières-Platz, ein 1970 errichteter und unter Denkmalschutz stehender Bau, wird künftig als Ort für orthodoxe Gottesdienste genutzt. Die griechisch-orthodoxe Gemeinde Heiliger Petrus hat das Gebäude gepachtet – ab Februar beginnt dort ein neues Kapitel für die geschützte Kirche.
Noch in diesem Wochenende zieht die griechisch-orthodoxe Gemeinde Heiliger Petrus in die ehemalige Versöhnungskirche ein. Die Gläubigen haben die Räumlichkeiten bereits gereinigt und für die Gottesdienste vorbereitet. Mit dem unterzeichneten Mietvertrag können nun regelmäßig liturgische Feiern stattfinden.
Ab Februar 2024 wird auch die rumänisch-orthodoxe Gemeinde Heilige Petrus und Paulus dort ihre Gottesdienste abhalten. Die orthodoxen Messen finden jeweils am zweiten und vierten Sonntag im Monat von 9 bis 11 Uhr statt. Geleitet werden sie von Pater Matthaios Ladas.
Entworfen wurde die Kirche vom Architekten Franz Lichtblau; 1970 erfolgte die Weihe, später wurde sie unter Denkmalschutz gestellt. Kantor Petros Mastoridis hofft, dass der Standort zu einem regionalen Zentrum der Orthodoxie heranwächst. Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) begrüßte die Entscheidung und betonte, dass das Gebäude so seine sakrale Bestimmung behalte.
Durch die Nutzung bleibt die Kirche weiterhin ein Ort der Andacht. Sowohl die griechisch- als auch die rumänisch-orthodoxe Gemeinde werden die Räume künftig monatlich für ihre Gottesdienste teilen. Die ersten Feiern sind für Anfang Februar geplant.






