20 April 2026, 08:25

Bayreuther Rathaus-Sanierung kostet Steuerzahler fast das Doppelte

Schwarz-weißer architektonischer Grundriss eines großen Gebäudes mit zahlreichen Räumen, beschriftet als Universität Bayern, mit detaillierten textuellen Anmerkungen und Maßen.

Bayreuther Rathaus-Sanierung kostet Steuerzahler fast das Doppelte

Die Sanierung des Bayreuther Rathauses sorgt aus den falschen Gründen für Schlagzeilen. Das nun Friedrichsforum genannte Projekt wird die Steuerzahler fast das Doppelte der ursprünglichen Kalkulation kosten. Kritiker haben es wegen der explodierenden Ausgaben in das "Schwarzbuch der Steuerzahler" aufgenommen.

Ursprünglich waren 56 Millionen Euro veranschlagt – doch inzwischen ist die Summe auf 110 Millionen Euro angewachsen. Scharfe Kritik kommt vom Bund der Steuerzahler, der warnt, dass die örtlichen Bürger die finanziellen Folgen der Kostenexplosion tragen müssen.

Mehrere Faktoren treiben die drastische Steigerung der Ausgaben voran: Die Preise für Material, Arbeitskräfte und Lieferungen sind stark gestiegen. Zudem trieben unerwartete bauliche Mängel am Gebäude sowie kurzfristige Planungsänderungen die Kosten weiter in die Höhe.

Trotz der Rückschläge bleibt das Projekt im Zeitplan. Das Friedrichsforum soll 2026 eröffnet werden und das historische Rathaus in ein modernes Kultur- und Veranstaltungszentrum verwandeln.

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Die Endabrechnung für das Friedrichsforum beläuft sich nun auf 110 Millionen Euro. Die Bürger werden das fertige Gebäude 2026 in Augenschein nehmen können – doch die Aufnahme in das "Schwarzbuch der Steuerzahler" unterstreicht die anhaltenden Bedenken. Noch ist unklar, wie die zusätzlichen Kosten bewältigt werden sollen.

Quelle