Bayerns Torwart-Dilemma: Wer folgt auf Manuel Neuer – oder bleibt er doch?
Laura ThanelBayerns Torwart-Dilemma: Wer folgt auf Manuel Neuer – oder bleibt er doch?
Bayern Münchens Torhüter-Situation bleibt ungelöst, während Manuel Neuers Vertrag langsam ausläuft. Der Verein hat nun bestätigt, dass der Routinier im DFB-Pokal-Spiel gegen Union Berlin zwischen den Pfosten stehen wird. Gleichzeitig bleibt unklar, wer die Position langfristig übernehmen soll.
Neuer verpasste die ersten beiden Runden des DFB-Pokals wegen einer Roten-Karte-Sperre, was dem 20-jährigen Jonas Urbig die Chance gab, sich zu beweisen. Der junge Torwart, der bereits acht Länderspiele für die deutsche U21 bestritten hat, wurde als zweite Wahl hinter Neuer aufgebaut. Seine Leistungen fanden sowohl beim Kapitän als auch im Verein Anerkennung.
Der ehemalige Liverpool-Mittelfeldspieler Didi Hamann zweifelt jedoch daran, ob Urbig bereits bereit für die Nummer-1-Rolle ist. Er argumentiert, dass Bayern einen weiteren Torhüter verpflichten müsste, falls man sich auf den unerfahrenen Schlusmann verlassen wolle. Ein weiterer Kandidat ist Alexander Nübel, der derzeit an den VfB Stuttgart ausgeliehen ist. Der 27-Jährige verfügt über einflussreiche Fürsprecher beim FC Bayern und gilt für manche als natürlicher Nachfolger Neuers. Doch auch Nübel stößt bei Hamann auf Skepsis, was die Übernahme der Stammposition betrifft. Da Neuers Zukunft weiterhin offen ist, muss der Verein bald entscheiden: Soll Urbig befördert, Nübel zurückgeholt oder ein neuer Torwart verpflichtet werden?
Im anstehenden Pokalspiel wird Neuer wieder im Tor stehen – doch seine langfristige Rolle bleibt ungewiss. Die Entscheidung des FC Bayern über seinen Nachfolger – oder eine mögliche Vertragsverlängerung – wird die Torhüter-Frage für die kommenden Spielzeiten prägen. Bis dahin bleiben Urbig und Nübel im Rennen, während der Verein seine Optionen abwägt.






