09 January 2026, 22:43

Bayerns Rinderzucht im Wandel: Immer weniger Höfe und Kühe in Sicht

Ein Plakat mit Gebäuden, Kühen und Bäumen mit Text unten.

Bayerns Rinderzucht im Wandel: Immer weniger Höfe und Kühe in Sicht

Aktuelle Nachrichten: Bayerns Rinderzucht schrumpft - Weniger Betriebe und Tiere

Die Rinderhaltung in Bayern geht zurück – sowohl die Zahl der Betriebe als auch die Tierbestände sind laut aktuellen Nachrichten gesunken. Stand 3. November 2025 gibt es in der Region noch 37.434 Rinderhalter, ein Rückgang um 1,7 % im Vergleich zum Vorjahr. Auch die Gesamtzahl der Rinder verringerte sich um 0,7 %, was einem Minus von 20.133 Tieren auf nunmehr 2.713.070 entspricht.

Besonders stark betroffen ist die Milchviehhaltung: Die Zahl der Milchviehbetriebe sank um 3,5 % – 779 Betriebe gaben auf, sodass noch 21.676 übrig bleiben. Milchkühe machen damit 38,0 % des bayerischen Rinderbestands aus, insgesamt 1.030.887 Tiere.

Diese Entwicklung ist Teil eines langfristigen Trends. Seit 2015 hat sich die Zahl der Rinderhalter um 23,5 % verringert, während der Gesamtbestand um 15,4 % schrumpfte. Auch bei älteren Rindern ab zwei Jahren gab es einen Rückgang um 3,0 % auf 195.629 Tiere. Mit Abstand dominieren Zweinutzungsrassen, die 2.307.575 Tiere stellen – das entspricht 75,4 % des Gesamtbestands. Innerhalb dieser Gruppe ist die Rasse Simmental mit großem Abstand am stärksten vertreten. Fleischrassen hingegen sind selten: Nur 212.083 Tiere zählen dazu. Bei den Milchrindern führt die Holstein-Friesian-Rasse mit 157.661 Kühen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Daten zu den größten Einzelhaltern werden in den offiziellen Statistiken nicht veröffentlicht, da die Angaben anonymisiert sind.

Die aktuellen Nachrichten bestätigen den anhaltenden Rückgang der bayerischen Rinderwirtschaft. Weniger Betriebe und kleinere Herden spiegeln die tiefgreifenden Veränderungen in der landwirtschaftlichen Struktur der Region wider. Die Vorherrschaft der Zweinutzungsrassen – allen voran das Simmental – prägt weiterhin die bayerische Viehzucht.