Bayerns neues Jagdgesetz: Kompromiss nach monatelangem Machtkampf in der Regierung
Christina JunitzKabinett setzt sich endlich für Jagdgesetzreform ein - Bayerns neues Jagdgesetz: Kompromiss nach monatelangem Machtkampf in der Regierung
Regierung bringt nach langem Streit endlich neues Jagdgesetz auf den Weg
Regierung bringt nach langem Streit endlich neues Jagdgesetz auf den Weg
- Dezember 2025, 14:36 Uhr
Bayern hat nach monatelangen hitzigen Debatten zwischen Regierungsmitgliedern sein Jagdrecht grundlegend reformiert. Die Neuregelung sieht strengere Kontrollen für Wölfe und Goldschakale vor und verlängert gleichzeitig die Jagdzeiten auf Rehwild. Ein Kompromiss zwischen den verfeindeten Lagern ermöglichte schließlich die Kabinettszustimmung in Rosenheim.
Im Mittelpunkt des Streits standen gegensätzliche Vorschläge von Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) und Agrarministerin Michaela Kaniber (CSU). Ihre Uneinigkeit blockierte den Prozess monatelang, bis im September 2025 der Durchbruch gelang. In einer Sitzung in Rosenheim gab die Regierung schließlich grünes Licht für die Änderungen.
Die beschlossene Reform verbindet mehr lokale Entscheidungsbefugnisse mit zentraler Aufsicht. Wölfe und Goldschakale unterliegen nun dem bayerischen Jagdrecht, was gezielte Bejagung ermöglicht. Gleichzeitig bieten verlängerte Jagdzeiten auf Rehwild Jägern mehr Flexibilität, während die Populationskontrolle gewahrt bleibt.






