Bayerns Immobilienmarkt zeigt 2025 erste vorsichtige Erholung nach dem Abschwung
Christina JunitzImmobilienverkäufe steigen - aber weit unter Rekordniveau - Bayerns Immobilienmarkt zeigt 2025 erste vorsichtige Erholung nach dem Abschwung
Bayerns Immobilienmarkt zeigt 2025 erste Erholungszeichen nach langem Abschwung
Nach einer längeren Durststrecke erlebte der bayerische Immobilienmarkt 2025 erste Anzeichen einer Erholung. Die Transaktionszahlen stiegen um neun Prozent, wobei das Gesamtvolumen 54,4 Milliarden Euro erreichte. Der Anstieg deutet auf eine allmähliche Belebung hin – nicht auf inflationäre Effekte.
Der deutsche Immobilienmarkt hatte 2022 und 2023 mit dem Ende der ultra-niedrigen Zinsen zu kämpfen. Eine zaghafte Erholung setzte 2024 ein und gewann 2025 weiter an Fahrt. Doch das bayerische Plus von neun Prozent blieb unter dem Bundesdurchschnitt von 18 Prozent und deutlich hinter dem Boom in Baden-Württemberg mit 19 Prozent zurück.
2025 dominierten vor allem Bestandsimmobilien den Markt, während Neubauten seltener den Besitzer wechselten. Verkäufer in Bayern hatten es leichter, Geschäfte abzuschließen als in den Vorjahren. Bei den Preisen zeigte sich ein uneinheitliches Bild: In Nürnberg stiegen die Wohnungspreise im letzten Quartal um 0,7 Prozent, während Häuser in München ein leichtes Minus von 0,57 Prozent verzeichneten.
Die Zahlen für 2025 deuten auf eine vorsichtige Rückkehr der Dynamik im bayerischen Immobiliensektor hin. Zwar legten die Umsatzvolumina zu, doch die Preisentwicklung blieb je nach Stadt unterschiedlich. Im Vergleich zu anderen deutschen Regionen hinkt der Markt weiterhin hinterher.






