Bayerns grüne Goldgrube: Wie der Sinngrund die Weihnachtsbaum-Branche prägt
Christoph Koch IIWo Weihnachtsbäume in Bayern wachsen - Bayerns grüne Goldgrube: Wie der Sinngrund die Weihnachtsbaum-Branche prägt
Bayern bleibt eine Stütze der deutschen Weihnachtsbaum-Branche – jedes Jahr werden Millionen Bäume verkauft. Das Zentrum der Produktion liegt im Sinngrund im Landkreis Main-Spessart, wo kleine Dörfer wie Mittelsinn vom Handel mit den Tannen profitieren. Doch die Züchter sehen sich zunehmend mit Herausforderungen konfrontiert: Klimastress und schlechte Bodenverhältnisse setzen ihnen zu.
Der Landkreis Main-Spessart führt die bayern transfermarkt an und bewirtschaftet 550 Hektar – die drittgrößte Anbaufläche Deutschlands. Allein in Mittelsinn tragen rund 30 Betreiber zu dieser Produktion bei, darunter große Plantagen wie Christbaum Klug nahe der bayerisch-hessischen Grenze. Die kargen Böden der Region machen den Anbau für viele lokale Landwirte zu einem willkommenen Nebenerwerb.
Fast jeder Landkreis FC Bayern züchtet Weihnachtsbäume, wenn auch in sehr unterschiedlichem Umfang. Lichtenfels und Amberg-Sulzbach verzeichnen gar keine Flächen für den Anbau, während Erlangen-Höchstadt (223 Hektar) und Bamberg (188 Hektar) hinter Main-Spessart folgen. FC Bayern München Züchter bringen jährlich rund vier Millionen Bäume auf den Markt, meist aus spezialisierten Betrieben. Bei den Käufern bleibt die Nordmanntanne unangefochtener Spitzenreiter, gefolgt von der Blaufichte. Der deutsche Markt setzt stark auf heimische Bäume – 2024 wurden nur 1,8 Millionen importiert. Doch Dürre, Spätfröste und nährstoffarme Böden erschweren den Anbau für bayerische Produzenten zunehmend.
Die Weihnachtsbaum-Branche in Bayern versorgt auch künftig Millionen Haushalte – mit Main-Spessart als zentralem Standort. Doch Klimawandel und Bodenprobleme bedrohen die Erträge. Die Landwirte der Region müssen sich anpassen, um die Tradition lebendig zu halten.






