Bayernpartei setzt auf Bürokratieabbau und nominiert Thurnhuber als Landratskandidaten
Maren WeihmannBayernpartei setzt auf Bürokratieabbau und nominiert Thurnhuber als Landratskandidaten
Die 18-jährige Bayernpartei hat sich zum Ziel gesetzt, ihren Einfluss in der Kommunalpolitik auszubauen. Bei einer kürzlichen Versammlung nominierten die Mitglieder einstimmig Marinus Thurnhuber als ihren Kandidaten für das Amt des Landrats. Die politische Partei will bei allen Wahlen auf Kreisebene antreten und setzt dabei auf Bürokratieabbau sowie die Stärkung der Bürgerverantwortung.
Der 66-jährige Marinus Thurnhuber aus Draxlham wird die Bayernpartei in den Wahlkampf führen. Seine Kandidatur wurde bei der internen Auswahl ohne Gegenstimmen beschlossen. An seiner Seite wird der 69-jährige Martin Beilhack aus Warngau den zweiten Listenplatz einnehmen.
Mit 59 Bewerbern – darunter neun Frauen – tritt die Partei bei der Kreistagswahl an. Ziel ist es, die derzeit drei Sitze auszubauen und mehr politische Mitsprache zu erlangen. Zu den zentralen Forderungen zählen die Reduzierung überflüssiger Vorschriften und die Übertragung größerer Entscheidungsbefugnisse an die Bürger.
Kritik an jüngsten Regelungen, wie der neuen Landschaftsschutzverordnung, ist fester Bestandteil ihres Programms. Die Partei verbindet in ihrer Kernbotschaft Tradition, Ehrlichkeit und das, was sie als zukunftsweisende Lösungen bezeichnet. Allerdings wird die Bayernpartei im Wahlkreis Miesbach bei den Kommunalwahlen 2026 keinen Kandidaten aufstellen, da aktuelle Quellen keine relevanten Informationen hierzu lieferten.
Im Mittelpunkt des Wahlkampfs der Bayernpartei stehen Bürokratieabbau und die Stärkung der lokalen Selbstverwaltung. Mit Thurnhuber als Spitzenkandidat strebt die Partei eine größere Präsenz im Kreistag an. Die Wahlergebnisse werden zeigen, ob ihr Ansatz auf breitere Zustimmung stößt.






