05 June 2026, 19:18

Bayern und Kasachstan stärken wirtschaftliche Partnerschaft mit Rekordhandel und neuer Flugroute

Kasachstan und Bayern stärken wirtschaftliche Allianz auf Spitzenniveau bei Treffen in München

Bayern und Kasachstan stärken wirtschaftliche Partnerschaft mit Rekordhandel und neuer Flugroute

Eine kasachische Delegation unter der Leitung des Ersten Stellvertretenden Ministerpräsidenten Roman Sklyar hat kürzlich Bayern besucht, um die wirtschaftlichen Beziehungen zu vertiefen. Bei den Gesprächen mit bayerischen Vertretern ging es um den Ausbau des Handels und die künftige Zusammenarbeit. Beide Seiten betonten die wachsende Bedeutung der Partnerschaft zwischen Zentralasien und Europa.

Während des Besuchs traf Sklyar mit dem bayerischen stellvertretenden Ministerpräsidenten Hubert Aiwanger und Wirtschaftsstaatssekretär Eric Beißwenger zusammen. Aiwanger lobte Kasachstan als den wichtigsten Handelspartner Bayerns unter den GUS-Staaten und in Zentralasien und verwies auf die starke wirtschaftliche Ergänzung zwischen beiden Regionen.

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Im Rahmen des Besuchs fand eine Podiumsdiskussion zum Thema „Kasachisch-Bayerischer Wirtschaftsdialog“ statt, an der rund 70 Vertreter bayerischer Unternehmen teilnahmen. Firmen wie Horsch, Linde Gas AG und Rhenus berichteten über ihre Erfahrungen in Kasachstan. Beißwenger bekräftigte anschließend das Interesse Bayerns, die wirtschaftlichen und humanitären Beziehungen zu dem Land weiter auszubauen.

Die Handelszahlen für 2024 zeigen ein Volumen von 4,7 Milliarden Euro zwischen Kasachstan und Bayern – fast die Hälfte des gesamten kasachisch-deutschen Handels. Die Wirtschaftsleistung Bayerns lag bei knapp 800 Milliarden US-Dollar, was dem Freistaat Platz 22 in der weltweiten Rangliste einbringt. Um die Verbindungen weiter zu stärken, soll bis Ende Mai 2025 eine Direktflugverbindung von Schymkent nach München eingerichtet werden.

Der Besuch festigte die bestehenden wirtschaftlichen Bindungen und ebnete den Weg für künftige Kooperationen. Angesichts des bereits beträchtlichen Handelsvolumens und der geplanten neuen Flugroute streben beide Regionen an, ihre Partnerschaft weiter auszubauen. Die Gespräche unterstrichen das gemeinsame Bestreben, in den kommenden Jahren den Austausch in Wirtschaft und Kultur zu intensivieren.

Quelle