Bayern testet am 12. März 2026 erstmals Cell-Broadcast-Entwarnung per Handy
Maren WeihmannBayern testet am 12. März 2026 erstmals Cell-Broadcast-Entwarnung per Handy
Bayern führt am Donnerstag, den 12. März 2026, eine landesweite Probealarmierung durch. Der Test umfasst Sirenen, Mobilfunkwarnungen und Meldungen der örtlichen Behörden. Auch die Stadt Landshut nimmt an der Übung teil.
Die Probe beginnt um 11 Uhr und umfasst über 11.000 Sirenen in ganz Bayern. Allein in Landshut werden 17 Sirenen im Rahmen des Tests ertönen. Darüber hinaus beteiligen sich mehr als 200 Gemeinden in Oberbayern und rund 180 in Unterfranken.
Erstmals wird eine Entwarnung per Cell Broadcast an Mobiltelefone versendet. Die Stadt Landshut gibt zusätzlich eine eigene Warnmeldung über das Modulare Warnsystem (MoWaS) heraus. Das Bayerische Melde- und Lagezentrum (BayMLZ) koordiniert die gesamte Übung, zu der auch eine landesweite MoWaS-Warnung gehört.
Anwohner können während der Probe sowohl die Cell-Broadcast-Nachricht als auch die örtlichen Sirenen erwarten. Ziel des Tests ist es, die Zuverlässigkeit der Notfallkommunikationssysteme in der Region zu überprüfen.
Die Übung soll bewerten, wie effektiv Warnungen die Bevölkerung über verschiedene Kanäle erreichen. Die Behörden werden die Ergebnisse auswerten, um künftige Notfallreaktionen zu verbessern. Von den Bürgern ist während des Tests keine weitere Handlung erforderlich.






