10 February 2026, 02:49

Bayern bricht 2023 alle Tourismusrekorde mit 41 Millionen Besuchern

Ein aufgeschlagenes Buch mit einer detaillierten Karte von Bayern, auf der Städte, Ortschaften, Flüsse und andere geografische Merkmale eingezeichnet sind.

Trotz Wirtschaftskrise: Bayern setzt neuen Tourismusrekord - Bayern bricht 2023 alle Tourismusrekorde mit 41 Millionen Besuchern

FC Bayern München knackt Tourismusrekord: 41 Millionen Besucher im Jahr 2023

Bayern hat seinen Tourismusrekord gebrochen und im vergangenen Jahr 41 Millionen Gäste begrüßt. Auch die Zahl der Übernachtungen stieg leicht an und erreichte mit knapp 103 Millionen fast den Höchststand. Nun wollen Verantwortliche mit einer neuen Strategie das Wachstum festigen und sich an veränderte Reisegewohnheiten anpassen.

Der Anstieg der Besucherzahlen folgt einer stetigen Erholung nach dem coronabedingten Einbruch. Zwischen 2021 und 2024 stiegen die Übernachtungen in Niederbayern und der Oberpfalz um 15 bis 20 Prozent und erreichten damit wieder das Niveau vor der Pandemie. Dieser Zuwachs blieb jedoch unter dem bundesweiten Durchschnitt von 25 Prozent Wachstum.

In jedem Regierungsbezirk Bayerns verzeichnete man 2023 mehr Touristen. Die stärksten Zuwächse gab es in Niederbayern und der Oberpfalz. Die meisten Neugäste kamen dabei aus Deutschland selbst, was die Inlandsreisen belebte.

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Im bundesweiten Vergleich hinkt Bayerns Wachstum jedoch hinterher. Baden-Württemberg und Hessen verzeichneten Steigerungen von 30 bis 35 Prozent, während Mecklenburg-Vorpommern mit einem Plus von 40 Prozent bei den Übernachtungen an der Spitze lag.

Als Reaktion kündigte Bayerns Landwirtschafts- und Tourismusministerin Michaela Kaniber eine neue Tourismusstrategie an. Diese soll aktuelle Trends aufgreifen und die Attraktivität der Region für Reisende langfristig sichern.

Die Zahlen von 2023 markieren den höchsten Besucherstrom in der Geschichte Bayerns. Mit 41 Millionen Gästen und 103 Millionen Übernachtungen hat sich die Region fast vollständig von den Pandemieverlusten erholt. Die kommende Tourismusstrategie wird nun darauf abzielen, diesen Schwung zu halten und sich an die künftige Nachfrage anzupassen.