Bahnstrecke Nürnberg–Regensburg wird 2026 für 1,38 Milliarden Euro modernisiert
Christina JunitzBahnstrecke Nürnberg–Regensburg wird 2026 für 1,38 Milliarden Euro modernisiert
Großes Modernisierungsprojekt der Bahnstrecke Nürnberg–Regensburg startet Anfang 2026
Ab Anfang 2026 steht ein umfassender Ausbau der Bahnstrecke Nürnberg–Regensburg bevor. Das mit geschätzten 1,38 Milliarden Euro veranschlagte Vorhaben soll über 80 Kilometer Gleise modernisieren und den Bahnverkehr in ganz Bayern deutlich verbessern. Die Bauarbeiten beginnen am 6. Februar und dauern bis zum 10. Juli 2026.
Im Rahmen der Sanierung wird ein großer Abschnitt der Strecke grundlegend erneuert: Mehr als 80 Kilometer Gleise sowie rund 40 Weichen werden ausgetauscht. Zudem werden etwa 90 Kilometer Oberleitungen auf den neuesten Stand gebracht. Sämtliche 20 Bahnhöfe zwischen Feucht und Regensburg-Prüfening erhalten moderne Ausstattungen und Anpassungen.
Laut DB InfraGo sollen die Maßnahmen die Gleisqualität deutlich steigern – vergleichbar mit den Fortschritten, die bereits bei der Pilotstrecke Frankfurt–Mannheim (Riedbahn) erzielt wurden. Eine abschließende Kosten-Nutzen-Analyse steht jedoch noch aus, bevor die Arbeiten beginnen.
Während der Bauphase kommt es zu Einschränkungen im Regional- und Fernverkehr. Reisende können auf Schienenersatzverkehr mit Bussen ausweichen, solange die Strecke gesperrt ist.
Das auf fünf Monate angelegte Projekt zielt darauf ab, alle zentralen Infrastrukturarbeiten bis Mitte Juli 2026 abzuschließen. Nach der Fertigstellung soll die Strecke zuverlässiger und leistungsfähiger betrieben werden können. Die Gesamtinvestition – inklusive Rücklagen für unvorhergesehene Ausgaben – bleibt bei 1,38 Milliarden Euro.






