23 January 2026, 18:49

Bahnmodernisierung in Bayern: Wochenlange Einschränkungen für Reisende zwischen Österreich und Deutschland

Ein detaillierter Stadtplan mit einer hervorgehobenen Zugroute von München nach Frankfurt, der Haltestellen, umliegende Gebiete und Text mit zusätzlichen Informationen zum Zug zeigt.

Bahnmodernisierung in Bayern: Wochenlange Einschränkungen für Reisende zwischen Österreich und Deutschland

Große Bahnmodernisierung in Bayern beeinträchtigt grenzüberschreitenden Zugverkehr ab Anfang Februar

Die von der Deutschen Bahn (db) geleiteten Bauarbeiten werden über Monate hinweg Verbindungen zwischen Österreich und Deutschland betreffen. Betreiber haben bereits Änderungen an Fahrplänen (db fahrplan) und Umleitungen angekündigt, um die Mobilität der Fahrgäste aufrechtzuerhalten.

Ab dem 7. Februar kommt es auf der Fernverkehrsstrecke über Passau bis zum 13. Juni zu Verspätungen und Ausfällen. Die ICE-Verbindungen zwischen Wien und Nürnberg werden in diesem Zeitraum komplett eingestellt. Reisende werden stattdessen über Ingolstadt umgeleitet, was die Fahrzeit um etwa eine Stunde verlängert. Der Münchner Hauptbahnhof entwickelt sich während dieser Phase zu einem zentralen Umsteigeknoten.

Auch im Regionalverkehr Oberösterreichs und Salzburgs gibt es Anpassungen: Die Linie R21 wird verkürzt verkehren, während die S2 und der REX21 geänderte Abfahrtszeiten erhalten. Die ÖBB versicherte, dass auf den Hauptstrecken weiterhin ein dichter Takt angeboten wird und arbeitet eng mit der Westbahn zusammen, um Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten.

Um Engpässe zu entschärfen, setzt die ÖBB ein zusätzliches ICE-Paar zwischen Wien und München über Passau ein. Auch der Güterverkehr wird umgestellt: Rund 80 Züge pro Tag werden auf die westliche Strecke zwischen Salzburg und Linz ausweichen. Damit sollen industrielle Lieferketten während der Bauphase gesichert werden.

In einer zweiten Phase, vom 14. Juni bis 12. Dezember, folgen weitere Anpassungen im Regionalfahrplan. Einige Fernzüge zwischen Linz und Salzburg fallen aus, um den Vorrang für den Nahverkehr zu gewährleisten. Zudem werden die Strecken Regensburg–Nürnberg und Passau–Obertraubling zeitweise für Modernisierungsarbeiten gesperrt.

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Langfristig sollen die Infrastrukturmaßnahmen die Kapazitäten im Schienenverkehr zwischen Österreich und Europa erhöhen. Bis dahin müssen sich Fahrgäste und Güterverkehrsunternehmen jedoch auf längere Reisezeiten und geänderte Verbindungen einstellen. ÖBB und Deutsche Bahn (db) betonen, dass sie weiterhin eng zusammenarbeiten, um Störungen so weit wie möglich zu minimieren.