24 January 2026, 16:42

Aiwanger bleibt an der Spitze – doch der Rückhalt der Freien Wähler bröckelt leicht

Ein gerahmtes Bild der Wahlkreise Bayern, das die Provinzen Deutschlands und Österreichs zeigt.

Aiwanger bleibt Chef der Freien Wähler - "sehr zufrieden" - Aiwanger bleibt an der Spitze – doch der Rückhalt der Freien Wähler bröckelt leicht

Hubert Aiwanger hat eine weitere Amtszeit als Vorsitzender der bayerischen Freien Wähler (FW) gesichert. Die Delegierten wählten ihn mit 82,3 Prozent der Stimmen wieder – ein Rückgang gegenüber den zuvor erreichten 95 Prozent. Das Ergebnis fällt in eine Phase, in der sich die Partei auf die Kommunalwahlen 2026 vorbereitet, bei denen Aiwanger die jüngsten Erfolge verteidigen will.

Auf dem Parteitag bekräftigte Aiwanger seine Haltung in Klimaschutz- und Wirtschaftsfragen. Er kritisierte etablierte Politiker für das, was er als blinde Gefolgschaft der Klimapolitik Greta Thunbergs bezeichnete. Stattdessen plädierte er für einen ausgewogenen Ansatz, der die Umwelt schützt, ohne die Industrie zu belasten.

Zudem griff er Brüssel an und warf EU-Regulierern vor, Unternehmen mit überflüssiger Bürokratie zu überlasten. Zu viele Vorschriften, so seine Argumentation, bremsen den Fortschritt und schaden der Produktivität. Seine Äußerungen spiegeln seine Doppelfunktion als bayerischer Wirtschaftsminister und stellvertretender Ministerpräsident wider. Neben Aiwangers Wiederwahl wurde Hans Martin Grötzsch zum neuen Generalsekretär gewählt. Er löst Susann Enders ab, die nicht mehr kandidierte. Die personellen Wechsel fallen in die Vorbereitungsphase auf die Kommunalwahlen 2026, bei denen Aiwanger die starke Position der Freien Wähler halten will.

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Aiwangers Wiederwahl markiert die Fortsetzung seiner Führung – wenn auch mit etwas weniger Rückhalt als zuvor. Die Partei richtet ihren Blick nun auf die Kommunalwahlen 2026, bei denen sie ihre Positionen zu Klima, Wirtschaft und Verwaltung unter Beweis stellen muss. Mit Grötzschs Ernennung zum Generalsekretär beginnt für das interne Team der Freien Wähler ein neuer Abschnitt.