10 December 2025, 05:24

AfD in Russland: Warum die Friedensrhetorik täuscht und wer dahintersteckt

Eine Konferenz mit sitzenden Teilnehmern, die Zuhörern auf der Bühne lauschen, mit einem großen Banner und einer Wand im Hintergrund.

AfD in Russland: Warum die Friedensrhetorik täuscht und wer dahintersteckt

AfD und Russland: Das Märchen von der Friedenspartei

Teaser: Die AfD inszeniert sich mit ihren Russland-Reisen als dialogbereiter Akteur für Frieden – doch wer vor Ort gesprochen wird und wo, verrät die wahren Absichten.

Artikeltext: Mitglieder der rechtspopulistischen AfD gerieten nach der Teilnahme an einem vom Kreml unterstützten Symposium in Russland in die Kritik. Die Veranstaltung, gemeinsam ausgerichtet von der Russischen Akademie der Wissenschaften und der Partei Einiges Russland, sollte die Beziehungen zwischen den BRICS-Staaten und Europa stärken. Deutsche Politiker und Medien verurteilten den Besuch und hinterfragten die Motive sowie die Verbindungen der Partei.

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Die Kontakte der AfD zu Russland haben sich im Laufe der Zeit vertieft. Bereits 2020 traf Außenminister Sergei Lawrow mit mehreren AfD-Vertretern zusammen – ein Zeichen für Moskaus Interesse an politischen Bündnissen. Erste Annäherungsversuche der deutschen Rechten an russische Partner stießen anfangs auf Skepsis, doch die Zusammenarbeit hat seitdem an Fahrt aufgenommen.

Die Russland-Reisen der AfD rücken ihre außenpolitische Haltung zunehmend in den Fokus der Kritik. Deutsche Politiker und Medien stellen die behauptete Neutralität der Partei infrage und verweisen auf die wachsenden Verbindungen nach Moskau. Die Ergebnisse des Symposiums bestärken die Bedenken über die Rolle der AfD in internationalen politischen Netzwerken.