Adin Licinas Zukunft beim FC Bayern steht nach Rückschlägen auf dem Spiel
Christoph Koch IIAdin Licinas Zukunft beim FC Bayern steht nach Rückschlägen auf dem Spiel
Adin Licina galt einst als das größte Jungtalent des FC Bayern. Sein Berater nannte ihn gar einen magischen Spieler und den vielversprechendsten Nachwuchskicker des Vereins für das kommende Jahrzehnt. Doch nach einer Reihe von Rückschlägen steht seine Zukunft nun auf der Kippe.
Sein frühes Potenzial brachte Licina im vergangenen Sommer ein Probetraining mit der Profimannschaft der Bayern ein. Unter Vincent Kompany bereitete er sich vor und kam in einem Testspiel gegen Tottenham Hotspur zum Einsatz. Doch Verletzungen und Krankheiten warfen ihn zurück – seine Entwicklung kam ins Stocken.
Mittlerweile läuft der 18-Jährige regelmäßig für die Bayern-Amateure auf und kam in dieser Saison auf neun Einsätze, in denen er ein Tor erzielte und vier Vorlagen gab. Um ihm zu alter Form und Selbstvertrauen zu verhelfen, haben U23-Trainer Holger Seitz und sein Team sein Training übernommen.
Obwohl der FC Bayern einer Vertragsverlängerung – sein aktueller Deal läuft im Sommer aus – grundsätzlich offen gegenübersteht, wächst die Konkurrenz um den jungen Spieler. Sowohl Borussia Dortmund als auch Juventus Turin haben bereits Interesse signalisiert. Besonders Juventus hat sich in der Vergangenheit als Förderer junger Talente einen Namen gemacht – wie etwa bei Kenan Yildiz, dessen Marktwert mittlerweile auf 75 Millionen Euro gestiegen ist.
Unterdessen rückt mit dem 17-jährigen Lennart Karl ein neuer Stern am Bayern-Himmel in den Fokus – und lenkt damit etwas Aufmerksamkeit von Licina ab, für den die nächste Entscheidung karriereprägend sein könnte.
Seine Vertragsentscheidung wird über seine unmittelbare Zukunft bestimmen: Bleibt er, muss er sich einen Platz in den Plänen der Bayern erkämpfen. Wechselt er, könnten Vereine wie Dortmund oder Juventus ihm einen Neuanfang bieten. Seine nächsten Schritte werden zeigen, ob er das einst so hoch gelobte Potenzial tatsächlich ausschöpft.






