Adidas übertrifft Erwartungen: Rekordumsatz und höhere Gewinnprognose für 2024
Laura ThanelAdidas übertrifft Erwartungen: Rekordumsatz und höhere Gewinnprognose für 2024
Adidas meldet starke Quartalszahlen mit Rekordumsatz und angehobener Gewinnprognose
Der Sportartikelhersteller Adidas hat für das dritte Quartal überzeugende Finanzdaten vorgelegt: Mit Rekordumsätzen und einer nach oben korrigierten Gewinnprognose verzeichnete der Konzern einen Kursanstieg seiner Aktie. Anleger reagierten positiv auf die besseren als erwarteten Verkaufszahlen und die erfolgreiche Kostensenkung. Die aktualisierte Einschätzung kommt vor der vollständigen Veröffentlichung der Quartalsergebnisse Ende dieses Monats.
Das Unternehmen erzielte den höchsten Quartalsumsatz seiner Geschichte – über 6,6 Milliarden Euro im dritten Quartal. Das entspricht einem Zuwachs von 8 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (bereinigt um Währungseffekte). Die Kernmarke Adidas allein steigerte ihren Umsatz im selben Zeitraum um 12 Prozent.
Zudem hob Adidas seine Jahresgewinnprognose an und erwartet nun rund 2 Milliarden Euro. Zuvor war der Konzern von einer Spanne zwischen 1,7 und 1,8 Milliarden Euro ausgegangen. Die Anpassung nach oben folgt auf die gestiegenen Verkäufe und die gelungene Kompensation zusätzlicher Kosten durch US-Zölle.
Für das Gesamtjahr rechnet Adidas nun mit einem währungsbereinigten Umsatzwachstum von 9 Prozent – mehr als die zuvor prognostizierte "hohe einstellige Prozentzahl". Die aktualisierte Prognose unterstreicht das Vertrauen in anhaltende Nachfrage und operative Effizienz.
Nach der Bekanntgabe stieg der Adidas-Aktienkurs im nachbörslichen Handel auf der Plattform Tradegate um fast 2 Prozent. Die Markt Reaktion erfolgte vor der detaillierten Veröffentlichung der Quartalszahlen, die für den 29. Oktober geplant ist.
Die angehobene Prognose und der Rekordumsatz belegen die starke Performance von Adidas in einem anspruchsvollen Marktumfeld. Mit einem nun erwarteten Betriebsergebnis von 2 Milliarden Euro hat das Unternehmen die Messlatte für das Jahr höher gelegt. Aktionäre und Analysten werden den vollständigen Geschäftsbericht Ende dieses Monats mit Spannung erwarten, um weitere Details zu erfahren.






