ADAC-Luftrettung verzeichnet 2024 Rekord: Fast 49.000 Einsätze in ganz Deutschland
Christina JunitzADAC-Rettungshubschrauber Fliegen Fast 49.000 Einsätze - ADAC-Luftrettung verzeichnet 2024 Rekord: Fast 49.000 Einsätze in ganz Deutschland
ADAC, eine der beiden großen Luftrettungsorganisationen Deutschlands, führte 2024 insgesamt 48.908 Einsätze durch. Die Zahl unterstreicht ein weiteres arbeitsintensives Jahr für die Flotte von 60 Hubschraubern, die auf 37 Standorte im gesamten Bundesgebiet verteilt sind. Gesteuert von rund 180 Pilotinnen und Piloten reagieren die Maschinen auf Notfälle – von Herzstillständen bis zu schweren Unfällen.
Bayern verzeichnete im vergangenen Jahr mit 11.742 Einsätzen die meisten ADAC-Luftrettungsmissionen. Es folgten Rheinland-Pfalz mit 7.786 und Nordrhein-Westfalen mit 5.310 Flügen. Fast ein Drittel aller Alarmierungen betraf Unfälle, während herzbedingte Notfälle – darunter Herzinfarkte – 26 Prozent der Einsätze ausmachten.
Die Organisation meldete zudem einen Anstieg komplexer Rettungsaktionen: 2024 führte das Personal 3.314 Nachtflüge und 580 Windenrettungen durch, bei denen Patienten aus unwegsamem Gelände geborgen wurden. An Bord jedes Hubschraubers befinden sich ein Notarzt sowie Rettungssanitäter, um sofortige medizinische Versorgung zu gewährleisten.
Die DRF Luftrettung, Deutschlands zweite große Luftrettungsorganisation, absolvierte im gleichen Zeitraum 36.407 Einsätze. Beide Dienste spielen eine zentrale Rolle im Notfallsystem des Landes.
Die Zahlen des ADAC für 2024 zeigen den wachsenden Bedarf an Luftrettungsdiensten in den Bundesländern Deutschlands. Mit Tausenden Einsätzen bei Unfällen, Herznotfällen und hochriskanten Operationen baut die Organisation ihre Kapazitäten weiter aus. Die Daten unterstreichen zudem die Bedeutung spezialisierter medizinischer Teams in der schnellen Notfallversorgung.






