50 Schafe stürmen Penny-Markt in Burgsinn und sorgen für Chaos
Christoph Koch IISchafe im Supermarkt werden Marketing-Sensation - 50 Schafe stürmen Penny-Markt in Burgsinn und sorgen für Chaos
Ungewöhnlicher Besuch: 50 Schafe stürmen Supermarkt in Burgsinn
Ein Supermarkt in Burgsinn in Unterfranken erlebte einen ungewöhnlichen Vorfall, als etwa 50 Schafe in das Geschäft spazierten. Die Tiere sorgten vor allem im Eingangsbereich für Chaos, zwangen die Filiale aber nicht zur Schließung.
Aufmerksamkeit erregte der Vorfall, nachdem Mitarbeiter die Schafe zügig nach draußen geleitet hatten. Ein lauter Knall verscheuchte die Herde schließlich und half, die Tiere aus dem Gebäude zu vertreiben.
Wahrscheinlich waren es Eicheln und ein Kunde mit einer Tüte, die die Schafe in den Penny-Markt lockten. Einmal drinnen, versammelten sie sich nahe dem Eingang und hinterließen, wie Mitarbeiter berichteten, „ganz schön ein Durcheinander“.
Mit Besen und einer Reinigungsmaschine beseitigten die Angestellten die Hinterlassenschaften der Tiere und reduzierten den hartnäckigen „Stallgeruch“. Trotz des Trubels blieb der Markt während des gesamten Vorfalls geöffnet. Ein Schäfer bot später an, mögliche Schäden zu begleichen, doch die Supermarktleitung lehnte höflich ab. Stattdessen verwies man auf die unerwartete Publicity als positiven Nebeneffekt. An Heilige Drei Könige reinigte ein externes Unternehmen die betroffenen Bereiche gründlich. Die professionelle Tiefenreinigung sorgte dafür, dass der Markt ohne bleibende Beeinträchtigungen zum normalen Betrieb zurückkehren konnte.
Ein lauter Schlag auf die Kasse verscheuchte die Schafe schließlich aus dem Supermarkt. Verletzungen oder größere Schäden gab es nicht. Nach dem kurzen, aber denkwürdigen Zwischenfall nahm der Markt seinen regulären Betrieb wie gewohnt wieder auf.






