19.000 Azubis in Bayern kämpfen um ihren Berufsabschluss in IHK-Prüfungen
Christoph Koch IIFür 19.000 Auszubildende in Bayern beginnen die Abschlussprüfungen - 19.000 Azubis in Bayern kämpfen um ihren Berufsabschluss in IHK-Prüfungen
Abschlussprüfungen für tausende Auszubildende in Bayern haben diese Woche begonnen
Organisiert von den Industrie- und Handelskammern (IHK) markieren die Prüfungen einen entscheidenden Schritt auf dem Weg zum Berufsabschluss. Über 19.000 Prüflinge legen derzeit ihre schriftlichen Tests in kaufmännischen, technischen und verwandten Berufen ab.
Die Prüfungen begannen am Dienstag für Auszubildende in IHK-anerkannten Ausbildungsberufen. Rund 12.000 angehende Fachkräfte im kaufmännischen Bereich schreiben diese Woche ihre Klausuren. Weitere 7.000 aus technischen Berufen folgen ab dem 2. Dezember.
Die schriftlichen Prüfungen finden bundesweit an Berufsschulen statt und werden von der IHK koordiniert. Nach dem Jahreswechsel stehen für die meisten Auszubildenden noch mündliche oder praktische Prüfungen an, um die Qualifikation abzuschließen. Etwa 27.000 ehrenamtliche Prüfer begleiten das Verfahren. Die Experten kommen aus bayerischen Unternehmen, Berufsschulen und anderen Einrichtungen – viele sind Führungskräfte, Facharbeiter, Personalverantwortliche oder Berufsschullehrer, die diese Aufgabe neben ihrem Hauptberuf übernehmen. Die bayerischen IHKs berufen sie, um Prüfungen zu konzipieren, durchzuführen und zu bewerten. Allein in Bayern betreut die IHK rund 60 Prozent aller Ausbildungsverhältnisse und ist damit eine zentrale Instanz der beruflichen Bildung in der Region.
Die Prüfungen sind die letzte Hürde für fast 19.000 Auszubildende in diesem Jahr. Wer besteht, erhält nach Abschluss der schriftlichen und praktischen Tests den IHK-Berufsabschluss. Das System setzt stark auf ehrenamtliche Prüfer aus Wirtschaft und Bildung, um faire und professionelle Bewertungen zu gewährleisten.






