1860 Münchens Comeback: Verletzte Stars kehren zur entscheidenden Phase zurück
Laura Thanel1860 Münchens Comeback: Verletzte Stars kehren zur entscheidenden Phase zurück
TSV 1860 München steht vor einer entscheidenden Phase in der 3. Liga – zur rechten Zeit kehren Leistungsträger aus der Verletzungspause zurück. Derzeit auf Platz fünf der Tabelle, hatte das Team ohne seinen Sturmführer Florian Niederlechner zu kämpfen, der immer wieder von Problemen mit der Oberschenkelmuskulatur geplagt wird. Mit seiner möglichen Rückkehr in Kürze und weiteren Spielern, die das Training wiederaufgenommen haben, wollen die Löwen im Februar 2026 wichtige Siege gegen die Stuttgarter Kickers II und Havelse einfahren.
Niederlechners Fehlen machte sich in dieser Saison schmerzlich bemerkbar. Seit er sich im November 2025 eine Oberschenkelverletzung zuzog, kam der Angreifer nur auf zwölf Einsätze von Beginn an – eine Lücke im Sturm, die schwer zu füllen war. Mit fünf Toren und drei Vorlagen pro 90 Minuten unterstreicht seine Statistik seine Bedeutung, und seine Rückkehr ins volle Mannschaftstraining deutet darauf hin, dass er bald wieder im Kader stehen könnte. Ohne ihn sank die Heim-Siegquote des Teams von 65 auf 45 Prozent, was taktische Anpassungen erzwang.
Mittelfeldspieler Sigurd Haugen sorgte mit 22 Einsätzen und vier Toren für etwas Kontinuität. Doch seine Stärken liegen anders als bei Niederlechner, dem es mit seinem Tempo und seiner direkten Torgefährlichkeit gelingt, die Abwehr des Gegners unter Druck zu setzen. Unterdessen hat sich die Defensive mit der Rückkehr von Jesper Verlaat im Dezember 2025 stabilisiert, der nach einem dreimonatigen Ausfall wegen einer Knieverletzung wieder fit ist. Seitdem stand er in 15 Spielen auf dem Platz – mit acht Mal ohne Gegentor als Ergebnis.
Auch Manuel Pfeifer kehrte im Januar 2026 nach einem sechswöchigen Ausfall wegen eines Knöcheltraumas zurück. Der Außenverteidiger brachte mit zehn Starts und zwei Vorlagen zusätzliche Tiefe in die Mannschaft und entlastete so den belasteten Kader. Trainer Claude Puel setzte auf ein defensiver ausgerichtetes 4-3-3-System, um die Abwesenheit der Offensivkräfte zu kompensieren, und verlässt sich auf Rotation, um die Belastung in der dicht gedrängten Spielplanphase zu managen.
Mit 42 Punkten aus 24 Spielen liegt 1860 München auf dem fünften Tabellenplatz und hat die Aufstiegs-Playoffs im Visier. Die anstehenden Partien gegen die Stuttgarter Kickers II am 7. Februar und gegen Havelse werden entscheidend sein, um den Angriff auf die Top 3 voranzutreiben.
Die Rückkehr von Niederlechner, Verlaat und Pfeifer stärkt die Münchner Löwen in der heißen Phase der Saison. Ein Sieg gegen die Stuttgarter Kickers II wäre nicht nur der erste im Jahr 2026, sondern würde auch die Aufstiegsambitionen am Leben halten. Die verbesserte Fitness der Mannschaft und taktische Flexibilität werden in den kommenden Wochen den Ausschlag geben.






