1. FC Nürnberg: Wie die Talentschmiede der 2. Bundesliga junge Stars formt
Maren Weihmann1. FC Nürnberg: Wie die Talentschmiede der 2. Bundesliga junge Stars formt
Der 1. FC Nürnberg hat sich einen Namen als Talentschmiede im Fußball gemacht. Durch seine konsequente Nachwuchsförderung hebt sich der Verein in der 2. Bundesliga deutlich hervor. Mit dem jüngsten Kader der Liga in der Saison 2025/26 trägt diese Strategie sowohl sportlich als auch wirtschaftlich Früchte.
Unter Trainer Miroslav Klose, der für seine Arbeit mit jungen Spielern bekannt ist, hat Nürnberg bereits mehrere vielversprechende Transfers realisiert. Finn Jeltsch, der mit den U17-Titeln bei der Weltmeisterschaft und Europameisterschaft auf sich aufmerksam machte, wechselte im Februar 2025 für acht Millionen Euro zu VfB Stuttgart. Can Uzun folgte nach einer starken Saison in der 2. Bundesliga im Juli 2024 für elf Millionen Euro zu Eintracht Frankfurt.
Weitere Eigengewächse wie Nathaniel Brown und Kilian Fischer haben mittlerweile den Sprung in die Bundesliga geschafft. Im aktuellen Kader stecken vielversprechende Talente wie Simon Joachims und Piet Scobel, die bereits im kommenden Jahr den Durchbruch in die Profimannschaft schaffen könnten.
Auch extern verpflichtete Spieler wie Robin Lisewski, Kristian Mandic, Justin von der Hitz, Ayoub Chaikhoun und Noah Maboulou wurden gezielt wegen ihres Entwicklungspotenzials verpflichtet. Zudem verstärkt der 18-jährige defensive Mittelfeldspieler Winners Osawe, frisch gekürt zum besten Spieler des U19-EM-Turniers, die Mannschaft zusätzlich. Dieses Konzept zieht nicht nur internationale Scouts, sondern auch die Aufmerksamkeit der Sportwettenmärkte auf sich.
Das Nürnberger Modell – junge Talente zu entwickeln und gewinnbringend zu verkaufen – erweist sich als erfolgreich. Mit dem ligaweit jüngsten Kader bleibt der Club eine erste Adresse für aufstrebende Fußballer. Das System garantiert einen kontinuierlichen Nachschub an spielbereiten Akteuren für den Spitzensport.






